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Zwangskosten

Grundbucheintrag

Gesetzliche oder örtliche Vorgaben — abhängig vom Einzelfall

Frequenz: einmalig bei Kauf Gesetz: GBO §13 — Eintragungspflicht für dingliche Rechte

Die Kosten

200.000-€-Beispiel: 435 € für die Eigentumsumschreibung, weitere Positionen extra

einmalig bei Kauf

Beispiel 200.000 EUR Geschäftswert: 435 EUR Gerichtsgebühr für die Eigentumsumschreibung nach KV 14110 GNotKG. Weitere Grundbuch- und Notarpositionen werden getrennt berechnet.

Was verlangt wird — und was das kostet

Beim gewöhnlichen Grundstückskauf geht das Eigentum grundsätzlich durch Einigung beziehungsweise Auflassung und Eintragung im Grundbuch über (§§ 873, 925 BGB). Beispiel 200.000 EUR Geschäftswert: 435 EUR Gerichtsgebühr für die Eigentumsumschreibung nach KV 14110 GNotKG. Weitere Grundbuch- und Notarpositionen werden getrennt berechnet. Die gesetzliche Gebühr steigt mit dem Geschäftswert, nicht mit einer im Einzelfall gemessenen Bearbeitungszeit. Bei einem höheren Immobilienwert fällt deshalb eine höhere Gebühr an, auch wenn der konkrete Arbeitsaufwand nicht entsprechend abgerechnet wird.

Einordnung und Kritik

Die Eigentumsumschreibung folgt einer gesetzlichen Wertgebühr, keinem festen Kaufpreis-Prozentsatz. Wer ein höher bewertetes Grundstück erwirbt, zahlt dadurch mehr — auch ohne Abrechnung nach tatsächlichen Arbeitsstunden.

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